Impressionen


Spengler's Beobachtungen

«Interessant ist nun die Tatsache, dass, während unter den 1600 Einwohnern der Landschaft seit 14 Jahren mir kein einziger Fall von chronischer Tuberkulose der Lungen oder von Lungenphthise zur Beobachtung kam, sehr oft Auswanderer, welche als kräftige Jungen gesunder Eltern, mit herrlichem, ebenmässigem Körperbau, gewölbtem Thorax, kräftiger Herzmuskulatur, ein Bild blühendster Gesundheit in das Flachland herabsteigen, nach wenigen Jahren schon lungenschwindsüchtig in ihre Heimat zurückkehren und jetzt auch äusserlich alle die Symptome bieten, welche den sogenannten phthisischen Habitus charakterisieren».

Interessieren Sie sich für Medizin und vor allem für die Geschichte der Medizin und die des Kurortes Davos? Dann sollten Sie sich diese Sammlung im Davoser Medizinmuseum unbedingt einmal ansehen.

Anhand übersichtlicher Posters begleitet Sie Dr. Peter Flury auf den historischen Spuren der Medizin und des Kurortes Davos.
Sie entdecken interessante Details über die Meilensteine der Geschichte der Tuberkulose und bestaunen medizinische Geräte und Instrumente aus den ersten Davoser Sanatorien.
Die Medizinhistorische Sammlung umfasst bereits mehr als 500 medizinische Geräte und Instrumente sowie interessante Dokumente aus den Sanatorien und Kliniken. In allen Bereichen stehen Sie nicht vor stummen Ausstellungsstücken, sondern vor Präsentationen an denen Sie auch selbst „Hand anlegen“ können. Hier erwecken Sie die Vergangenheit zu neuem Leben.

Die faszinierende Geschichte der Davoser Gesundheitsmetropole

Mitte des vorletzten Jahrhunderts entdeckte der zum Landschaftsarzt gewählte Dr. Alexander Spengler die heilende Wirkung des Davoser Höhenklimas. Und damit begann ein nie geahnter Aufschwung. Davos wurde ab 1865 zum wichtigsten und grössten Lungenkurort Europas.

  • Am 2. März 1912 kommt Frau Katia Mann zur Behandlung eines Lungenspitzenkatarrhs ins Waldsanatorium Davos zu Geheimrat Professor Dr. Friedrich Jessen
  • Am 20. November 1924 erscheint Thomas Manns Buch „Der Zauberberg“.

Bei einem Besuch im Museum erfahren Sie viel über die Hintergründe dieses Buches.